Das Gebet Daniels Daniel Kapitel 9

Dienstag, den 7. September 2010

Gebet. Das ist ein Bereich, in dem wir als Gemeinde nicht gerade stark sind. Am Sonntag, vor dem Gottesdienst, finden sich ein paar Leute zusammen, denen Gebet ein echtes und tiefes Anliegen ist. In Gebetsgottesdiensten ist es schwer, die Leute zum Gebet zu motivieren. Nicht etwa, dass wir eine Ausnahme bilden. Nein, wir spiegeln eigentlich sehr gut wieder, was auch in den anderen Freikirchen gängig ist, seien sie charismatisch geprägt oder auch nicht. Für vieles lassen sich Gemeindeglieder motivieren. Beim Gebet findet man immer nur einen kleinen Rest. Ich hoffe von tiefstem Herzen, dass es nur das öffentliche Beten ist, was Leute nicht gewohnt sind. Ich hoffe sehr, dass Gebet trotzdem bei uns Christen eine wichtige Rolle im täglichen Leben einnimmt. Täglich, wohl gemerkt! Bei Daniel war es auf alle Fälle so. Wir hatten bereits gehört, dass er 3-Mal täglich in seinem Obergemach, sichtbar für alle, ins Gebet ging. Aber das war nicht alles. Er hatte auch besondere Zeiten des Gebets. So wie hier im Kapitel 9. Das war so eine besondere Zeit, in der sich Daniel ganz dem Gebet widmete. In Sack und Asche, und mit Fasten. Und zwar aus einem ganz bestimmten Grund. (mehr…)

Die großen Herrscher erniedrigt Daniel 4+5

Dienstag, den 17. August 2010

In Daniel Kapitel 4 und 5 haben wir 2 Geschichten, die sich in einigen Punkten ähneln. In Kapitel 4 hat der König Nebukadnezar einen Traum. Ein großer Baum bedeckt die Erde. Es ist riesig und alle haben darunter Platz. Dann kommt eine schlechte Zeit. Alle Tiere und Vögel werden verscheucht und der Baum wird abgehauen. Daniel deutet diesen Traum für Nebukadnezar. Er wurde übermütig und stolz. Er schaute auf die Stadt Babel herab und war stolz auf all das, was er errichtet hatte. Darauf erniedrigt ihn Gott. Er wird wie ein Tier (Geisteskrankheit Zoanthropie?) und lebt eine Zeit lang bei den Tieren. Danach besinnt er sich des allmächtigen Gottes und er wird wieder als König installiert.

In Kapitel 5 ist ein Nachfolger von Nebukadnezar, Belsazar, dran. Er schmeißt eine große Party. Dabei lässt er die goldenen und silbernen Gefäße als Trinkbecher bringen, die aus dem Tempel aus Jerusalem geraubt worden waren. Daraufhin erscheint eine Hand an der Wand, die etwas schreibt. Keiner kann deuten, was da steht. Daniel wird geholt und deutet die Schrift. Es bedeutet, dass der König gewogen wurde und für zu leicht befunden wurde. Sein Reich würde von ihm genommen werden. In derselben Nacht wurde der König Belsazar umgebracht. Die griechischen Geschichtsschreiber Herodot und Xenophon schreiben, dass Babylon durch einen Überraschungsangriff der Perser eingenommen wurde, während die Babylonier feierten und tanzten. (mehr…)

Sadrach, Mesach und Abednego im Feuerofen Daniel 3

Sonntag, den 8. August 2010

Eine unwahrscheinliche Geschichte. 3 junge Männer gehorchen dem König nicht. Zur Strafe werden sie in einen Feuerofen geworfen. Diejenigen, die diese jungen Männer zum Ofen hochbringen, sterben an der Hitze. Aber Sadrach, Mesach und Abednego (oder auf Hebräisch: Hananja, Misael und Asarja) geschieht nichts. Nebukadnezar ist mächtig angetan und diese 3 jungen Männer werden befördert. Wer nun diesem Gott spottet, muss mit Repressalien rechnen.

Vielleicht nicht so drastisch, aber doch nicht ganz unähnlich, wiederholt sich diese Geschichte immer wieder. Auch heute finden wir immer wieder junge Menschen, die stolz auf ihren christlichen Glauben sind. Die erfahren haben, dass sie in Jesus Christus alles im Leben haben, auch wenn sie sterben sollten. Gerade in Verfolgungsgebieten finden wir diesen standhaften Glauben immer wieder. Das mit Sadrach, Mesach und Abednego war kein Einzelfall. Auch wenn die Errettung aus einem Feuerofen ein Einzelfall ist, der Glaube dieser Männer, den finden wir heute durchaus.

So will ich heute einige Verse beleuchten, die in ganz besonderer Weise die Geschichte veranschaulichen. (mehr…)

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Tageslosung:
Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.
Psalm 19,2

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