Das Gebet Daniels Daniel Kapitel 9
Dienstag, den 7. September 2010Gebet. Das ist ein Bereich, in dem wir als Gemeinde nicht gerade stark sind. Am Sonntag, vor dem Gottesdienst, finden sich ein paar Leute zusammen, denen Gebet ein echtes und tiefes Anliegen ist. In Gebetsgottesdiensten ist es schwer, die Leute zum Gebet zu motivieren. Nicht etwa, dass wir eine Ausnahme bilden. Nein, wir spiegeln eigentlich sehr gut wieder, was auch in den anderen Freikirchen gängig ist, seien sie charismatisch geprägt oder auch nicht. Für vieles lassen sich Gemeindeglieder motivieren. Beim Gebet findet man immer nur einen kleinen Rest. Ich hoffe von tiefstem Herzen, dass es nur das öffentliche Beten ist, was Leute nicht gewohnt sind. Ich hoffe sehr, dass Gebet trotzdem bei uns Christen eine wichtige Rolle im täglichen Leben einnimmt. Täglich, wohl gemerkt! Bei Daniel war es auf alle Fälle so. Wir hatten bereits gehört, dass er 3-Mal täglich in seinem Obergemach, sichtbar für alle, ins Gebet ging. Aber das war nicht alles. Er hatte auch besondere Zeiten des Gebets. So wie hier im Kapitel 9. Das war so eine besondere Zeit, in der sich Daniel ganz dem Gebet widmete. In Sack und Asche, und mit Fasten. Und zwar aus einem ganz bestimmten Grund. (mehr…)